Microsoft Bing Search Ads: Eine Alternative zu Google?

Ads bei Bing schalten: Ist das sinnvoll?

Wie funktioniert Bing Ads?

Wie funktioniert Bing Ads?

Beim Online Marketing kommt es auf die Kombination verschiedener Kanäle an, um am Ende einen optimalen Werbemix zu erreichen. So sollten die Optimierung der Kanzleiwebsite, Social Media und das Suchmaschinenmarketing Hand in Hand gehen. In der Regel lässt sich dadurch eine optimale Reichweite und Sichtbarkeit erreichen.

Dass Google Ads (AdWords) für das Marketing von Rechtsanwälten durchaus spannend sein kann, haben wir bereits in einem anderen Artikel besprochen. An dieser Stelle fragen wir daher eher nach der Relevanz von alternativen Suchmaschinen wie Bing. Macht es für Sie überhaupt Sinn, auf Bing Ads zu schalten?

Sollten Sie bei Ihrem Rechtanwaltsmarketing auf Bing Ads setzen?

In Sachen SEA (Search Engine Advertising) führt in Europa kein Weg an Google vorbei. Sich nur auf Bing Ads zu konzentrieren, würde viel Potenzial vergeuden. Der Branchenriese besitzt nahezu ein Monopol bei der Onlinesuche. Nur in seinem Schatten existieren alternative Suchmaschinen wie Bing von Microsoft.

International gesehen hat zwar Google weiterhin die Vorherrschaft, Bing und Yahoo gewinnen aber immer mehr an Land. Das liegt mitunter auch an der großen Verbreitung von Windows 10. Das installierte Assistenzprogramm Cortana sucht z. B. standardmäßig mit Bing.

Je nach Zielgruppe und Marketing-Strategie können also Bing Ads durchaus sinnvoll sein. Beim Kanzleimarketing sollten Sie aber in erster Linie auf Google setzen – Bing Ads ist daher nur als eine Erweiterung Ihres Online Marketings zu verstehen.

Microsoft versucht mit Bing Ads eine Alternative zu Google AdWords anbieten zu können.

Microsoft versucht mit Bing Ads eine Alternative zu Google AdWords anbieten zu können.

Welche Unterschiede gibt es zu Google AdWords?

Das Microsoft-Tool „Bing Ads Editor“ funktioniert in den Grundzügen ähnlich wie AdWords. Auch hier können Sie Kampagnen anlegen. Sie können mittels Bing Ads ein Conversion Tracking verwirklichen und so Ihre Anzeigen optimieren.

Genau wie bei AdWords ist bei Bing Ads ein Keyword Tool zu finden. Es ist sogar möglich Keywordlisten sowie Kampagnen vom Google-Tool zu importieren. Und nicht zuletzt ermöglicht Bing Ads Remarketing dank Tracking-Code. Dadurch können Sie Ihre Kampagne gezielt auf die potentiellen Mandanten ausrichten und sogar mehrfach ansprechen.

Zudem ist das Werben nicht nur auf die Suchmaschine beschränkt. Über das Bing-Network kann auch auf Webseiten Dritter und bei Partnerprogrammen eine Anzeige geschaltet werden. Im Funktionsumfang sind beide Tools also vergleichbar. Das macht auch Sinn, denn Microsoft möchte den Werbetreibenden den Einstieg bei Bing so leicht wie möglich machen. Darüber hinaus bietet Microsoft ein Desktoptool an, mit dem Sie den Bing Ads-Status leicht überprüfen, Anzeigen schalten und verwalten können.

Wie werden bei Bing Ads die Kosten berechnet

Ähnlich wie bei AdWords werden bei Bing Ads die Gebühren mittels Pay per Click (PPC) ermittelt. Das bedeutet, dass für die Anzeige nur dann Geld bezahlt werden muss, wenn diese auch geklickt wird. Die Abrechnung erfolgt tage- oder monatsweise. Um die Kosten im Rahmen halten zu können, ist es möglich, ein begrenztes Budget festzusetzen. Die Kosten pro Click sind wie beim Konkurrenten abhängig vom Wettbewerb. Bei Bing Ads lassen sich aber noch Gewichtungen auf bestimmte Tracking-Faktoren einstellen. So ist beispielsweise die Fokussierung auf lokale Suchergebnisse möglich.

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