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10 Tipps zum Linkaufbau für Anwalts-Websites

21.03.09

Eine große Anzahl an Backlinks ist eine wichtige Voraussetzung, um in den Suchmaschinen gut gelistet zu werden. Google selber sagt zum Beispiel:

Stellen Sie sicher, dass andere Websites Links zu Ihrer Website herstellen (Google Webmaster-Zentrale)

Mehr Backlinks erhöht also die Position in den Suchmaschinen. Obige Aussage von Google meint damit hauptsächlich “natürliche” Links, also Links, die freiwillig gesetzt werden. Dies geschieht allerdings (leider) recht selten. Webmaster greifen deshalb zu Methoden, um “künstliche” Backlinks aufzubauen. In diesem Artikel möchte ich Ihnen beide Methoden beschreiben.

1.        Natürliche Backlinks

Der Königsweg sind Backlinks, die freiwillig von anderen Webmastern auf Ihre Seite gesetzt werden. Damit das passiert, muss ihr Content außergewöhnlich gut sein. Überlegen Sie sich also, was Ihre Leser interessieren würde. Womit können Sie Ihren Besuchern einen so großen Nutzen bieten, dass sie freiwillig auf Ihre Seite verlinken. Beispiele für Inhalte, die gerne verlinkt werden, sind kostenlose E-Books, Checklisten oder interessante Videos.

2.        Linktausch mit dem eigenen Umfeld

Versuchen Sie, mit anderen Webseiten Links zu tauschen. Vielleicht gibt es unter Ihren Mandanten Webmaster, mit denen Sie Backlinks austauschen können. Vielleicht haben auch Geschäftspartner, Kollegen, mit denen Sie nicht in direktem Wettbewerb stehen, bekannte Notare oder Steuerberater oder einfach Bekannte aus Ihrem privaten Umfeld Websites und sind zum Linktausch bereit.

3.        Linktausch mit fremden Seiteninhabern

Eine weitere Methode des Linktauschs ist es, fremde Webmaster anzuschreiben. Hierzu können Sie eine Google-Suche nach Suchbegriffen durchführen, die mit Ihren verwandt oder komplementär sind. Vielleicht finden Sie so den einen oder anderen Webmaster, der an einem Linktausch interessiert ist.

4.        Anwaltsverzeichnisse

Eine gute Möglichkeit sind natürlich auch spezielle Anwaltsverzeichnisse. Hier können Sie sich, oftmals kostenlos, mit Ihrem Profil eintragen und erhalten so einen weiteren Backlink. Der Vorteil liegt hier darin, dass der Link aus einem themenrelevanten Umfeld kommt und vielleicht sogar den einen oder anderen Besucher mitbringt.

5.        Allgemeine Webkataloge

Lange Zeit das Mittel der Wahl, sind Webkataloge heute nicht mehr so effektiv zur Suchmaschinenoptimierung, wie sie einmal waren. Für einen ausgewogenen Linkmix können Sie jedoch immer noch Katalogeinträge als Grundlage verwenden. Suchen Sie sich einige Kataloge heraus und tragen Sie Ihre Seite in die richtige Kategorie ein. Es gibt auch Dienstleister, die gegen einen Festpreis Eintragungen vornehmen. Achten Sie hierbei darauf, dass die Einträge nicht maschinell mit einer Software, sondern manuell von Hand vorgenommen werden.

6.        Artikelverzeichnisse

Der “Nachfolger” der Webkataloge waren die Artikelverzeichnisse. Man hat erkannt, dass die Themenrelevanz zukünftig eine immer größere Rolle für die Suchmaschinen spielen Da liegt die Idee der Artikelverzeichnisse nahe. Sie reichen einen Artikel (meist ca. 200 bis 300 Wörter) ein, in dem Sie 1-2 Links zu Ihrer Seite einbauen dürfen. So erhalten Sie themenrelevante Backlinks, deren Linktexte Sie frei wählen können.

7.        Social Bookmarking

Sie kennen die Lesezeichen in Ihrem Browser (Favoriten, Bookmarks o.ä.). Diese Lesezeichen können Sie seit einigen Jahren auch online verwalten und ganz im Sinne des Web 2.0 auch mit anderen Teilen. Der Vorteil: Durch jedes Lesezeichen entsteht ein weiterer Backlink. Sehr stark sind diese Links nicht (mehr), aber zu einem ausgewogenen Linkaufbau können sie durchaus beitragen.

8.        Gastartikel

Viele Blogbetreiber sind sehr dankbar, wenn sie Content für ihren Blog angeboten bekommen. Hochwertige Beiträge lehnt eigentlich niemand ab. Fragen Sie Blogger aus Ihrem Themenumfeld, ob sie nicht Interesse an Artikeln haben, in denen Sie dann wiederum einen Link einbauen können.

9.        PR-Portale

Wenn Sie PR-Arbeit betreiben, stellen Sie Ihre Pressemitteilungen auch auf die verschiedenen Presseportale online. Die meisten Portale erlauben einen Link in der Meldung oder an deren Ende. Der Nachteil: Meist können Sie keinen Linktext wählen, sondern müssen Ihren ganz normalen URL verwenden. Trotzdem entstehen auch durch Pressemitteilungen neue Backlinks.

10.        Links aus Foren

Werden Sie in juristischen Foren aktiv. Es gibt sehr viele Foren zu jedem Thema. Bei manchen können Sie in Ihrer Signatur einen Link zu Ihrer Website einbauen. Wenn Sie inhaltlich gute Beiträge schreiben, verzeiht ihnen der Forenbetreiber meist auch dezente Werbung in den Beiträgen selber. Der große Vorteil liegt darin, dass Sie neben den reinen Backlinks auch Ihre Expertenposition stärken und so vielleicht sogar Kontakt zu einigen potenziellen Mandanten aufnehmen können.

Möglichkeiten, an Links zu kommen, gibt es viele. Denken Sie aber immer daran: Auch der beste gesammelte Link ist meist schwächer als Links, die von selbst kommen. Überlegen Sie sich also: Warum sollten andere Seitenbetreiber Sie verlinken? Optimieren Sie Ihren Content und die ersten Links werden schon bald von selbst kommen .

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2 Kommentare

  • 1
    Divena:

    Ein Tipp für Linkaufbau ist auf jeden Fall auch Twitter! Wenn man mehrere Twitterprofile mit dem Link oder Deeplink zu seiner Seite aufbaut dann muss man nur ein bisschen warten und der Pagerank des Twitterprofils steigt auf 4 oder 5 (ich habe allein 11 Pagerank 5 Twitterprofile – die ich nutze um neue Seiten zu pushen). Der Profillink in Twitter ist do-Follow! Aber auch Links in Tweets sind gut um die eigene Seite zu promoten.

    Davon unabhängig habe ich auch gute Erfolge mit intensiven Bookmarking (Do-Follow) erzielt.

  • 2
    admin:

    Hallo Divena,

    vielen Dank für den Tipp. Leider muss ich dich enttäuschen, der Profillink in Twitter ist (schon lange) nofollow.

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