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Was sind Meta-Tags?

01.02.10

Wenn Sie sich mit Online-Marketing beschäftigen, sind Sie bestimmt schon einmal auf den Begriff der “Meta Tags” gestoßen. Oft werden diese Tags immer noch als Wunderwaffe bei der Suchmaschinenoptimierung angepriesen. Was dahinter steckt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Meta-Tags sind beschreibende Angaben im (unsichtbaren) Kopfbereich einer Website. Eine normale Website besteht aus einem sichtbaren Bereich, den der Browser grafisch umsetzt, und einem unsichtbaren Bereich, der vom Browser zwar gelesen, aber nicht angezeigt wird. In diesem Bereich finden sich Angaben z.B. über den Inhalt der Seite, die verwendete Sprache, das Herkunftsland oder den eingesetzten Zeichensatz.

In diesem unsichtbaren Kopfbereich finden Sie auch die Meta-Tags. Sie können sich den Kopfbereich der Seite anschauen, indem Sie mit der rechten Maustaste auf einen leeren Bereich klicken und dann im Kontextmenu “Seitenquelltext anzeigen” , “Quelltext anzeigen” oder ähnliches auswählen, je nach Ihrem Browser.

Im Beispiel der Website Rechtsanwaltsmarketing.com ergibt sich bei den Meta-Tags folgendes Bild:

Meta-TagsDort finden Sie unter anderem folgende Meta-Tags:

Language

Dieser Tag gibt an, in welcher Sprache die Website verfasst ist. Das kann den Suchmaschinen helfen, Webseiten den richtigen Ländersuchmaschinen (z.B. google.de, google.fr usw) zuzuordnen.

Robots

Hier können Sie festlegen, ob Suchmaschinen Ihre Seite indizieren dürfen und den Links auf der Seite folgen dürfen oder nicht. Manche Unterseiten möchten Sie vielleicht aus den Suchmaschinen heraushalten. In diesem Fall geben Sie content=”noindex” an.

Keywords

Dieser Meta-Tag wird Ihnen höchstwahrscheinlich immer wieder begegnen, wenn es um Suchmaschinenoptimierung geht. Viele Agenturen setzen immer noch darauf, in der Hoffnung, hiermit das Ranking zu verbessern. Dieser Tag gibt nämlich in einigen Stichworten an, worum es auf der Website geht. Das stammt noch aus der Zeit, als Suchmaschinen in universitären Datenbanken zur Recherche von Aufsätzen und wissenschaftlichen Arbeiten verwendet wurden. So ließen sich Einträge leichter ausfindig machen. Im Internet wurde dieser Tag allerdings so massiv missbraucht (indem man einfach alle möglichen Begriffe hineingeschrieben hat, in der Hoffnung, unter all diesen Begriffen besser gefunden zu werden), dass Google den Keywords-Tag mittlerweile gar nicht mehr ausliest. Sie können die Meta-Keywords also getrost weglassen. Und misstrauisch werden, wenn eine Agentur Ihnen als Hauptleistung die Optimierung der Meta-Keywords anbieten will…

Description

Etwas anderes gilt allerdings für den Meta-Tag Description. Dieser Tag ist nach wie vor wichtig, und zwar aus einem bestimmen Grund: Google verwendet den Description-Tag als angezeigten Text in den Suchergebnissen. Hier können Sie also beeinflussen, wie Ihr Suchergebnis aussehen wird. Wenn Sie diesen Tag frei lassen, sucht sich Google irgend eine Stelle von Ihrer Website - das kann der erste Satz auf der Seite sein (was meist ok ist) oder aber einfach ein Ausschnitt aus Ihrer Navigation. Oder noch schlimmer, Ihr CMS setzt automatisch einen Werbetext dort ein.

Nutzen Sie also unbedingt den Meta-Tag Description. Sie können damit beeinflussen, was Menschen, die Ihr Suchergebnis in den Suchmaschinen finden, zu sehen bekommen und folglich auf Ihre Website klicken oder nicht. Hier gehört also ein kurzer, knackiger Satz hin, der zum Klicken anregt.

Ergebnistext der Seite rechtsanwaltsmarketing.com

Die Meta-Tags legen Sie in Ihrem Content Management System fest. Wo genau, unterscheidet sich etwas von System zu System. Manchmal heißt das entsprechende Feld direkt “Meta-Tags”, ein anderes Mal finden Sie es unter “Seitenbeschreibung” oder “Beschreibung”.

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