Wie Sie eine gute Backlinkstruktur aufbauen
18.02.10
Wenn Sie bei Google weit oben in den Suchergebnissen erscheinen möchten, kommen Sie um Backlinks (Links zu Ihrer Kanzleiwebsite) nicht herum. Sie müssen dafür sorgen, dass andere Websites auf Sie verlinken. Wie das geht, erkläre ich im kostenlosen E-Mail-Kurs “Online-Marketing für Anwälte“.
Wenn man nun weiß, dass je nach Suchbegriff einige bis sehr viele Backlinks notwendig sind, um nach oben zu kommen, könnte man auf die Idee kommen, einfach auf einer Website hunderte von Backlinks zu platzieren. So hätte man die Zahl der eingehenden Links mit wenig Aufwand schnell gesteigert und könnte Google ein Schnippchen schlagen, oder?
Leider nicht. Denn neben der bloßen Anzahl an Backlinks gibt es noch weitere Faktoren, die den Wert von Backlinks beeinflussen. So leicht lässt sich Google nicht (mehr) austricksen.
Linkpopularität
Dieser Faktor war die ursprüngliche Maßzahl für die Bewertung der Backlinkstruktur und gibt einfach die Anzahl der eingehenden Links wider. Mit der oben genannten Maßnahme können Sie also die Linkpopularität deutlich erhöhen. Das bringt Ihnen heute aber keinen Erfolg mehr.
Domainpopularität
Google ist nach einiger Zeit dazu übergegangen, zu messen, von welchen Domains die Links kommen. Das heißt, wenn alle Links von einer einzigen Website bzw. einer einzigen Domain kommen, wird nur noch ein Link gezählt, alle anderen fallen weg oder werden zumindest deutlich abgewertet. Sie müssen also Links von verschiedenen Domains sammeln.
IP-Popularität
Die Domainpopularität ist aber immer noch relativ leicht zu beeinflussen. Eine Domain kostet nicht viel, man kann sich also zahlreiche Domains registrieren, alle auf einen einzigen Webspace schalten und schon hat man Links von vielen verschiedenen Domains. Deshalb hat Google die IP-Popularität eingeführt. Dieser Wert ist momentan der Status Quo, was die Bewertung der Backlinkstruktur einer Website angeht. Er misst, wie viele unterschiedliche IP-Adressen auf eine Website verlinken.
Die IP-Adresse ist die eigentliche Adresse einer Website im Netz. Bei den meisten Webhostern werden viele Websites unter einer einzigen IP-Adresse gehostet. Das heißt, wenn Sie bei einem Hoster verschiedene Domains laufen haben, ist es wahrscheinlich, dass diese auch alle die gleiche IP-Adresse besitzen. Wenn Sie also alle Ihre Domains verlinken, wertet Google diese Links wieder ab oder bezieht sie nicht ins Ranking ein. Es ist also wichtig, Links von vielen unterschiedlichen IP-Adressen zu bekommen.
Wie die IP-Adresse einer Domain, die auf Sie verlinkt, lautet, können Sie hier herausfinden: http://ipnr.rehbein.net/. Geben Sie dort in das zweite Feld einfach den Domainnamen ein (seitenname.de).
Sorgen Sie also dafür, dass viele Websites mit unterschiedlichen IP-Adressen auf Sie verlinken. Das können Sie gewährleisten, indem Sie sich von vielen unterschiedlichen Quellen, die nichts miteinander zu tun haben, verlinken lassen.





