Mit Cost-per-Mille die Kosten für Werbemaßnahmen im Blick

Was ist CPM im Marketing?

Das Modell „Cost-per-Mille“ ermöglicht den Vergleich von verschiedenen Werbemitteln.

Das Modell „Cost-per-Mille“ ermöglicht den Vergleich von verschiedenen Werbemitteln.

Durch gezielte Werbung sowie verschiedenste Aktivitäten aus dem Bereich des Marketings können Sie Rechtsanwaltskanzleien und auch sonstige Unternehmen von ihren Konkurrenten abheben und neue Mandanten gewinnen.

Allerdings gehen sollte Maßnahmen auch immer mit einem finanziellen Risiko einher. Daher ist es notwendig, immer auch die Kosten im Blick zu behalten und verschiedenste Werbekanäle oder Medien zu vergleichen. Eine Möglichkeit um die Kosten für Bannerwerbung beim Online-Marketing zu berechnen, versteckt sich hinter der Abkürzung „CPM“ oder „Cost-per-Mille“.

Doch was besagt diese Kennzahl genau? Wie lassen sich die Cost-per-Mille berechnen? Und ist beim Rechtsanwaltsmarketing CPM von Bedeutung? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert der nachfolgende Ratgeber.

Durch CPM das Marketing berechnen

Neben Cost-per-Mille ist auch Cost-per-Thousand eine verbreitete Bezeichnung für dieses Modell.

Neben Cost-per-Mille ist auch Cost-per-Thousand eine verbreitete Bezeichnung für dieses Modell.

Das Modell „Cost-per-Mille“ berechnet, welche Summe Sie einsetzen müssen, um 1.000 Personen einer bestimmten Zielgruppe zu erreichen. Die Festlegung auf diese konkrete Anzahl von Menschen geht bereits aus dem Begriff an sich hervor, denn „mille“ stammt aus dem Französischen und bedeutet tausend.

Dabei geht es bei CPM laut Definition ausschließlich um einen sogenannten Sichtkontakt. Also wie viele Menschen eine Werbeanzeige in einer Zeitung oder einen Banner auf einer Internetseite sehen können, eine Interaktion gewährleistet dies allerdings nicht.

Diese Kennzahl der Medienplanung ist unter verschiedensten Bezeichnungen bekannt – neben Cost-per-Mille – sind häufig verwendete Synonyme zum Beispiel: Tausend-Kontakt-Preis (TKP), Cost-per-Thousand (CPT) oder Thousand Ad Impressions (TAI).

Wie erfolgt die Berechnung gemäß Cost-per-Mille?

Um mittels CPM die fürs Marketing anfallenden Kosten zu ermitteln bzw. zu vergleichen, findet folgende Formel Anwendung:

Preis der Bannerwerbung ÷ Anzahl der Besucher x 1000 = Cost-per-Mille

Was diese Formel genau verrät, soll das nachfolgende Beispiel verdeutlichen: Website A besuchen in einem Monat 100.000 Menschen. Die Betreiber verlangen für einen Banner am oberen Seitenrand für einen festgelegten Zeitraum insgesamt 15.000,00 Euro. Setzen wir diese Werte in die Formel ein, ergibt sich daraus ein Cost-per-Mille in Höhe von 150 Euro.

Anhand dieser Berechnung lassen sich auch die Kosten zu anderen Medien vergleichen. So findet CPM neben dem Online-Marketing auch beim Radio und in der Printwerbung Anwendung.

Wie hoch die Kosten für die Schaltung von Bannerwerbung bzw. Display Advertising sind, kann je nach Website oder sogar Platzierung auf dem jeweiligen Internetauftritt stark variieren. Daher sollten Sie bereits im Vorfeld abwägen, wie Sie Ihre Zielgruppe am besten erreichen können.

Was bedeutet CPM für die Planung von Werbemaßnahmen im Rechtsanwaltsmarketing?

Nutzen Sie CPM fürs Marketing, sollten Sie auf vergleichbare Zeiträume achten und Ihre Zielgruppe kennen.

Nutzen Sie CPM fürs Marketing, sollten Sie auf vergleichbare Zeiträume achten und Ihre Zielgruppe kennen.

Möchten Sie Anzeigen im Zuge des Display Advertisings schalten oder sonstige Werbemaßnahmen ergreifen, ist es wichtig, im Voraus die verschiedenen Möglichkeiten und die damit einhergehenden Kosten zu vergleichen. Cost-per-Mille stellt dabei eine verhältnismäßig einfache Methode dar.

Allerdings gibt dieses Modell keinerlei Auskunft über den Erfolg der jeweiligen Werbeanzeige. So besteht zum Beispiel das Risiko, dass Nutzer Ihre Anzeige aufgrund der Vielzahl an Werbung nicht mehr wahrnehmen. Wirken Ihre Marketingaktivitäten aufdringlich oder unpassend, kann diese zudem zu einer Verschlechterung des Images führen.

Nicht zuletzt sind die Klickraten bei Bannerwerbung sehr gering. Daher kann es unter Umständen sinnvoll sein, auch nur für entsprechende Interaktionen zu zahlen. Experten sprechen in diesem Zusammenhang von „Cost-per-Click“ (CPC).

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