Homepage: Ein Rechtsanwalt muss seine Website pflegen!

Die Website einer Kanzlei sollte mehr sein als eine Visitenkarte

Die Homepage vom Rechtsanwalt beeinflusst seine digitale Identität.

Die Homepage vom Rechtsanwalt beeinflusst seine digitale Identität.

Für einen Anwalt ist die Homepage im Sinne des Kanzleimarketings Pflicht. Und die meisten Kollegen haben sich auch schon in den digitalen Raum begeben. Häufig lässt sich aber beobachten, dass eine Website vom Rechtsanwalt nur wenig mehr als eine Visitenkarte ist. Sie ist inhaltsleer und austauschbar. Damit ist das Ziel einer Kanzlei-Website eindeutig verfehlt.

Im folgenden Ratgeber erklären wir Ihnen, wie Sie mittels Homepage als Rechtsanwalt Mandanten gewinnen können. Worauf Sie achten sollten und warum die Präsenz im Internet für Rechtsanwälte so wichtig ist.

Mandanten für den Anwalt: Was die Website leisten kann

Rechtsanwälte gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Wenn eine Person einen juristischen Beistand braucht, fragt sie zunächst vermutlich in ihrem Familien- und Bekanntenkreis nach. Blieb dies erfolglos, bringt sie die Google-Suche mit Ihnen als Rechtsanwalt in Kontakt. Dies gelingt aber nur, wenn Ihre Kanzlei-Homepage auch gefunden werden kann. Kennt der potentielle Mandant Ihre Dienstleistung nicht, kann er sich nicht für Sie entscheiden.

Ein Kanzlei-Homepage sollte Mehrwert bieten. Für Rechtsanwälte kann diese dadurch erste Kontaktpunkte zu neuen Mandanten kreieren.

Ein Kanzlei-Homepage sollte Mehrwert bieten. Für Rechtsanwälte kann diese dadurch erste Kontaktpunkte zu neuen Mandanten kreieren.

Dieser Umstand zeigt auf, wie wichtig es ist, dass sich Anwälte um eine umfassende Suchmaschinenoptimierung (SEO) kümmern. Sicherlich ist auch Suchmaschinenadvertising (SEA) hilfreich, denn mit Google Ads können Sie für mehr Sichtbarkeit sorgen.

Sind die Besucher auf Ihrer Kanzlei-Homepage, können Sie sich vorstellen und ein Angebot unterbreiten.

In der Regel kommt es dabei mehr auf Inhalte und die Persönlichkeit vom Anwalt an.

Die Homepage vom Rechtsanwalt und dessen Design sind zwar ebenfalls von Bedeutung, bilden allerdings eher die Kulisse. Rechtsanwälte sollten daher mit ihrem Content ihre Kompetenz unter Beweis stellen.

Online-Marketing mit Homepage: Anwalt und Kanzlei ins rechte Licht rücken

Die Homepage von einem Rechtsanwalt muss auf die Zielgruppe abgestimmt sein. Überlegen Sie sich, wen Sie mit der Seite ansprechen wollen. Prüfen Sie stets, ob Sie als „Wunschkunde“ die Seite überzeugen würde. Geben Sie einen Überblick und machen Sie stets Angebote zur Kontaktaufnahme. Je einfacher Sie dies ermöglichen, umso kleiner ist die Hemmschwelle. Hilfreich ist auch der Blick auf die Seiten anderer Rechtsanwälte. Gute Ideen können Sie sich durchaus zueigen machen.

Stellen Sie sich und Ihr Rechtsgebiet vor. Betonen Sie Ihr Alleinstellungsmerkmal und zeigen Sie auf, warum Sie der geeignetste Anwalt sind, um das Problem des Mandanten zu lösen. Bleiben Sie dabei aber menschlich und versuchen Sie eine angemessene Sprache zu finden. „Juristendeutsch“ ist für die meisten Menschen ein Buch mit sieben Siegeln. Passen Sie daher das, was Sie sagen wollen, an die Zielgruppe an.

Mobil nutzbar: Ein Anwalt sollte seine Website mit responsivem Design ausstatten.

Mobil nutzbar: Ein Anwalt sollte seine Website mit responsivem Design ausstatten.

Welche Bedeutung die Homepage für einen Rechtsanwalt hat, lässt sich relativ einfach darstellen. Ihr Rechtsanwaltsmarketing im Internet zielt darauf ab, Personen auf Ihre Website zu führen. Ob SEO, SEA oder Facebook – am Ende landen die zukünftigen Mandanten auf Ihrer Seite. Im Online Marketing ist die Homepage für einen Anwalt das Herzstück. Daher ist es wichtig, dass jede Seite eine Art Landingpage ist, welche den Besucher zu einem Ziel steuert: die Kontaktaufnahme.

Wie sollte ein Rechtsanwalt seine Homepage erstellen und gestalten?

Die Homepage können Rechtsanwälte durchaus einfach halten. Es ist nicht zwingend notwendig, dass Sie einen Blog oder Newsletter anbieten, obwohl dies durchaus für Mandanten attraktive Angebote sind. Haben Sie allerdings nicht die notwendigen zeitlichen Ressourcen, wirkt es eher als ein verzweifelter Versuch – das schreckt eher ab, als dass es überzeugt. Dann wäre eine gut erstellte „Evergreen“-Website, die über Jahre nicht an Aktualität verliert, wohl besser geeignet.

Sollten Sie die Website nicht selbst erstellen, sondern lassen dies von einem „Fachmann“ erledigen, fragen Sie ihn genau, wie die Seite funktioniert. Sie müssen mit der Homepage selbstständig arbeiten können und die Technik in groben Zügen verstehen. Versäumen Sie dies, bleiben Sie stets abhängig und in Ihren Möglichkeiten eingeschränkt. Nicht selten verkommt eine Website zu einer Internetruine, weil das Passwort von der Homepage dem Rechtsanwalt unbekannt ist.

Worauf kommt es bei der Homepage vom Anwalt an?

Rechtsanwälte müssen den Besuchern einen Mehrwert bieten. Die meisten Personen haben bei Google nicht direkt nach Ihnen gesucht, sondern sind eher zufällig durch Fragen zu Recht und Gesetz auf Ihrer Homepage gelandet. Als Rechtsanwalt könnten Sie dann beispielsweise Tipps zu einfachen rechtlichen Fragen geben.

In diesem Fall haben Sie zwar noch keinen Mandanten gewonnen, allerdings konnten Sie vielleicht bei einem kleinen Problem helfen und haben gezeigt, dass Sie kompetent sind. Hat der Besucher irgendwann ein größeres Problem, wird er sich aber an Sie erinnern.

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