Ist Printwerbung tot? Eine Analyse

Was ist Printwerbung?

Ist Printwerbung noch zeitgemäß?

Ist Printwerbung noch zeitgemäß?

Unter Printwerbung werden sämtliche Formate des klassischen Offline Marketings verstanden, welche gedruckt sind. Zu nennen sind entsprechend Printanzeige, Postkarte, Flyer und Broschüre. Aber auch mit der Visitenkarte, können Unternehmen in gedruckter Form werben.

Der Schwerpunkt vom Marketing hat sich aber in den letzten Jahren verschoben: von der Werbung in den Print- zu den Onlinemedien. Ob nun SEA, SEO oder Social Media – klassische, gedruckte Werbeformate erleiden einen Rückgang.

Unternehmen nutzen stattdessen immer häufiger den digitalen Raum, um ihre Werbebotschaft an den Kunden und die Kundin zu bringen. Aber ist in den Printmedien die Werbung wirklich tot? Im nachfolgenden Artikel gehen wir dieser Frage auf dem  Grund und klären, warum Sie im Rechtsanwaltsmarketing auch über gute Printwerbung nachdenken sollten.

Kanzleimarketing: Klassische Werbung in den Printmedien

Printanzeigen können für Anwälte positive Effekte haben.

Printanzeigen können für Anwälte positive Effekte haben.

Noch vor über zehn Jahren wurden die Kunden am besten über Printanzeigen in Zeitungen und Zeitschriften erreicht. Fernsehwerbung stellte die Königsklasse dar und die Onlinewerbung war so etwas wie ein „Schmuddelkind“ der Werbeindustrie. Nur Pioniere versuchten, sich im WWW zu positionieren.

Seitdem Online Marketing die klassische Werbung den Rang abgelaufen hat, stellt sich natürlich die Frage, ob eine Anzeige in einer Zeitung noch Sinn macht.

Tatsächlich kann hier keine generell gültige Antwort gegeben werden. Abhängig ist dies wie so häufig von der Zielgruppe. Ist diese häufig offline und nutzt Presseerzeugnisse wie Zeitungen oder Zeitschriften, sollten Sie hier durch Printwerbung für Sichtbarkeit sorgen.

Die Auswahl des Mediums sollte also gut überlegt werden. Schauen Sie sich die Zielgruppe der Zeitung oder des Magazins genau an. Überlegen Sie sich, wie Sie mit Ihrer Anzeige Aufmerksamkeit bei Ihren Kunden bzw. Mandanten generieren können. Schlechte Printwerbung  ist letztlich nur teuer.

Auch wenn die Printmedien oft totgesagt werden, haben Printanzeigen durchaus auch weiterhin ihre Berechtigung. Wichtig ist aber die Entwicklung einer Gesamtstrategie. Print und Online müssen dabei Hand in Hand gehen, denn selbst die beste Printwerbung verpufft, wenn diese nicht gezielt eingesetzt wird. Angesichts knapper Werbebudgets sollte der Einsatz der Printwerbung daher stets gut überlegt sein. Ein kostengünstiges „Probieren“ ist jedenfalls nicht machbar.

Werbung in Printmedien ist im Vergleich zum Online Marketing teuer.

Werbung in Printmedien ist im Vergleich zum Online Marketing teuer.

Vorteile von Printwerbung:

  • Regionale und lokale Kundenansprache
  • Hohe Glaubwürdigkeit
  • Zielgruppenauswahl je Medium
  • Haptisch erlebbar
  • „Offliner“ können erreicht werden

Nachteile der Printwerbung:

  • Keine detaillierte Zielgruppenauswahl möglich
  • Begrenzte Druckqualität
  • Ansprache jüngerer Zielgruppe schwierig
  • Im Vergleich zur Online-Werbung teuer
  • Bedeutung der Printerzeugnisse rückläufig
  • Erfolg kann nicht gemessen werden

Printwerbung: Die Kosten sind häufig hoch

Tatsächlich kann für Anwälte je nach Schwerpunkt und Zielgruppe die Printwerbung sinnvoll sein. Beispiele, die das belegen gibt es zuhauf. Wollen Sie eher regional werben und Mandantenakquise betreiben, ist die Tageszeitung gut geeignet. In Fachmedien können Sie sich als Experte profilieren.

Je nach Medium müssen Sie aber mit recht hohen Kosten rechnen. Immerhin muss ein Grafiker beauftragt werden und die Printanzeigen müssen je nach Format und Auflage mitunter teuer erkauft werden. In sehr bekannten Druckerzeugnissen wie dem Spiegel kann der Preis durchaus im sechsstelligen Bereich liegen. In Tageszeitungen sind die Kosten natürlich geringer.

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